Forum Berufseinstieg

für Promovierende der Philosophischen Fakultät

Das Forum Berufseinstieg bietet DoktorandInnen der Philosophischen Fakultät die Möglichkeit, sich in legerer Atmosphäre mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzufinden. Die jeweiligen Referenten berichten über ihren persönlichen Werdegang, stellen sich den Fragen der DoktorandInnen und liefern Tipps zum Einstieg in das betreffende Berufsfeld.

Montag, 25. November 2013, um 17:15 in L7, 3-5 (Raum 458)

Am 25. November begrüßte das Promotionskolleg Herrn Dr. Alexander Rösler, Wissenschaftslektor beim Fischer Verlag in Frankfurt/M zu einem Vortrag mit dem Titel "Hinter den Kulissen - Wie ein Sachbuch entsteht".

Ein Kommentar von Maartje Koschorreck:

Am 25. November 2013 war Dr. Alexander Roesler, Wissenschaftslektor im S. Fischer Verlag, zu Gast in der Reihe Forum Berufseinstieg des Promotionskollegs. Der sehr anschauliche und mit vielen Anekdoten versetzte Vortrag zeichnete die Entstehung eines Sachbuchs von der Einsendung des Manuskripts bis zur Vermarktung des fertigen Buches nach. Fragen aus dem Publikum waren jederzeit willkommen und wurden sehr offen beantwortet. So gab Herr Dr. Roesler auch ausführlich Auskunft zu möglichen Berufseinstiegen, wie Praktika und Volontariate, und Karrierewegen im Verlagswesen sowie zu den Anforderungen, die an Bewerber gestellt werden. In diesem Zusammenhang gewährte er auch immer wieder Einblick in seinen eigenen ungewöhnlichen Werdegang und ließ die ZuhörerInnen an seinen Arbeitserfahrungen in unterschiedlichen Verlagen teilhaben.
In dieser Ausgabe des Forums Berufseinstieg wurde den Zuhörern ein sehr klares und dennoch facettenreiches Bild von der Arbeit in der Verlagsbranche und speziell als Lektor vermittelt. Obwohl Dr. Roesler einräumte, dass der Einstieg in diese Branche oft schwierig und auch von glücklichen Zufällen abhängig sein könne, entließ er das Publikum mit der positiven Erkenntnis, dass gerade in dieser Branche viele Wege (und Ausbildungen) zum Ziel führen können. Dieser fehlende „Königsweg" solle unbedingt als Chance und nicht als Schwierigkeit betrachtet werden.

Von der Forschung zur Förderung: Eine Wissenschaftsmanagerin bei der Volkswagenstiftung

Freitag, 22. Februar 2013, um 14:00 in EW 165

Am 22. Februar begrüßte das Promotionskolleg Frau Dr. Cornelia Soetbeer, Teamleiterin im Bereich Förderung der VolkswagenStiftung. Wie ihre Studienwahl zur Promotion und schließlich zu ihrer Referententätigkeit und der derzeitigen Position führte, erläuterte sie ebenso wie die Bedeutung der Promotion in diesem Berufsfeld. Frau Dr. Soetbeer, die selbst zu „Balzacs Séraphîta und die Konstruktion des Nordens im Modus der romantischen Phantastik" promovierte, stellte zudem die Postdoc-Förderangebote ihrer Stiftung vor.

Ein Kommentar von Christin Kroiher-Schühle:

Cornelia Soetbeers Vortrag war authentisch und inspirierend. Mit ihrer offenen und direkten Art machte sie es uns Promovierenden leicht, mit ihr ins Gespräch zu kommen und von ihren eigenen Erfahrungen in der deutschen Stiftungslandschaft zu profitieren. Cornelia Soetbeer betonte die Wichtigkeit der eigenen Promotion für ihren Karriereweg, ließ jedoch auch durchblicken, dass eine exzellente akademische Ausbildung allein in ihrem Berufsfeld nicht ausschlaggebend sein müsse. Es sei spürbar, wenn jemand wirklich für eine Sache brenne und dies zähle am Ende ebenso wie Praktika, Auslandsaufenthalte und akademische Bestnoten.

 

Mittwoch, 19. Dezember 2012, um 19:00 in EW 165

Dr. Anne Brüske leitet die Nachwuchsforschungsgruppe 'Karibik-Nordamerika und zurück. Transkulturationsprozesse in Literatur, Populärkultur und Neuen Medien' an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Die Forschungsgruppe ist im Bereich der Transcultural Studies angesiedelt, die wiederum Teil des durch die Exzellenzinitiative geförderten Zukunftskonzepts „Heidelberg: Zukunft einer Volluniversität" sind. Frau Dr. Brüske habilitiert im Rahmen ihrer Forschungsgruppe zu transkulturellen Erinnerungsräumen der Literatur der Nuyoricans, Dominicanyorks und Haitian Americans.