Vom Gehen und Bleiben - Der Ort als KunstStück in Zeiten der Globalisierung

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Herta Müller, Sung-Hyung Cho und Michael Hofstätter (27.11.08, 18:30 - 21:00, Fuchs-Petrolub-Saal, Schloss Ostflügel)

  

In Zeiten der Globalisierung ist vor allem vom „Gehen“ die Rede: Im Reality-TV wird ausgewandert, europäische Spielwarenhersteller produzieren in Fernost, und verwackelte Schnappschüsse vermeintlicher Stars wandern um die Welt. Dabei geraten die Grenzen des Austauschs oft in Vergessenheit. Was bleibt, wenn scheinbar alles geht?

Hier setzte die Podiumsdiskussion Vom Gehen und Bleiben – Der Ort als KunstStück in Zeiten der Globalisierung an, indem sie die konkret erfahrbaren Effekte kultureller Globalisierungsprozesse zum Thema machte. Dabei richtete sich der Blick ausgehend vom Wechselverhältnis zwischen Gehen und Bleiben auf die Gestaltung des Lebens vor „Ort“. Der Ort als Treffpunkt, als Sprungbrett, als Archiv ist eine zentrale Kategorie kultureller Globalisierungsprozesse. Wie gewinnen Orte Gestalt? Welche Grenzen ziehen sie? Wie prägen sie das Zusammenleben?

An diesem Abend haben international renommierte KünstlerInnen aus den Bereichen Film, Literatur und Architektur mit Nachwuchswissenschaftlerinnen diese Prozesse diskutiert. In diesem Kontext interessierten wir uns besonders für Identitäten, Freiräume, Heimat und Veränderung. Filmausschnitte, Fotos und Leseproben aus dem Repertoire der Gäste bildeten einen wichtigen Bestandteil der Gesprächsrunde.

Die Podiumsdiskussion Vom Gehen und Bleiben – Der Ort als KunstStück in Zeiten der Globalisierung schuf somit selbst einen Ort, an dem Wissenschaft, künstlerische Praktiken und die Bedingungen des Alltags zusammentreffen.

Den Flyer können Sie hier herunterladen.